RÜCKBLICK - Herbstsymposium in Gmunden 2021

RÜCKBLICK - Herbstsymposium in Gmunden 2021



1.-2. Oktober 2021 im Toscana Congress in Gmunden

Phänomen Körper
Leiblich-personale Zugänge in der Existenzanalyse


Dem Phänomen Körper, der expliziten Auseinandersetzung mit dem Körper in der (existenzanalytischen) Psychotherapie, wollte sich das Herbstsymposiums 2020 widmen. Die Planungen begannen bereits 2 Jahre vorher, wesentlich organisiert von einem Team rund um Markus Angermayr, Kerstin Breckner, Renate Bukovski und Jutta Höfig-Renner. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt voraussehen, dass ein Virus eine weltweite Pandemie auslösen würde, welche die Menschheit in der Basis der Körperlichkeit, nämlich dem Überleben, vor gänzlich neue Herausforderungen gestellt hat.

Vor diesem Hintergrund musste die geplante Veranstaltung vertagt werden und konnte zur großen Freude aller am 01. und 02. Oktober 2021 bei herrlichem Wetter im Toscana Congress in Gmunden vor der wunderschönen Kulisse des Traunsees mit seinen Bergen abgehalten werden.

Ein besonderer Dank sei an dieser Stelle Hans Zeiringer und Martin Hötzer ausgesprochen, welche mit ihrem sorgfältigen Covid-Präventionskonzept dafür Sorge trugen, dass die ersehnten leibhaftigen Begegnungen in einem Gefühl größtmöglicher Sicherheit stattfinden konnten.

Und so konnten sich in Gmunden die rund 300 Teilnehmenden dem Thema „Körper“ in einem Prä-Symposium, den Plenarvorträgen und den parallel stattfindenden Workshops von vielen Seiten nähern und sich intensiv damit auseinandersetzen. Das Programm war auf Vielfältigkeit bedacht und auch der Zugang anderer therapeutischer Fachrichtungen fand Platz – in den Rückmeldungen wurde diese Vielfalt lobend erwähnt. Professionell, strukturiert und sehr persönlich führte die Moderatorin Bettina Kerschbaumer durch das Programm und vermittelte dabei immer den Eindruck den roten Programm-Faden fest in ihren Händen zu halten.

Stimmungsvoll war die Diplomfeier – eine herzliche Gratulation an alle Diplomand*innen! Ein persönlicher besonderer Dank an die beiden Musiker*innen Olga Bolgari und Werner Karlinger: ich konnte die Klänge direkt körperlich spüren!

Und das Cateringunternehmen hat nicht nur in den Pausen, sondern auch beim gut besuchten Festabend für das leibliche Wohl gesorgt.

Als einen Höhepunkt dieses Herbstsymposiums habe ich die Ehrung des ehemaligen Vorstands der GLE Österreich erlebt. Der persönlich ausgesprochene Dank war ein besonders berührender Moment! Ein Dank an dieser Stelle an Lilo Tutsch, Jana Bozuk und Rudolf P. Wagner, sowie dem Chor rund um Markus Pfandler-Pöcksteiner für die stimmungsvolle Begleitung.

Das Herbstsymposium 2021 war aufgrund vieler Umstände ein Besonderes. Die letzten 1 ½ Jahre der Pandemie haben viel von uns allen gefordert. Umso kräftigender, wohltuender und auch heilsamer habe ich diese zwei Tage erlebt!

Esther Purgina


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AH-Effekt hören-sehen-lernen
Herr Josef Hager
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